Unerfüllter Kinderwunsch bei Paaren – schwanger dank Hypnosetherapie

Ein unerfüllter Kinderwunsch bei Paaren ist oft auf körperliche und seelische Faktoren zurückzuführen. Laut wissenschaftlicher Statistiken bleibt der Kinderwunsch jedes achten Paares unerfüllt.
Unterschiedliche Umwelteinflüsse, eine eingeschränkte Fruchtbarkeit oder Unfruchtbarkeit von Mann und Frau sowie psychische Blockaden gelten als eindeutige Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit.

Hormonelle Veränderungen, eine frühzeitige Erschöpfung der Eileiter, Veränderungen der Gebärmutter, ein Verschluss der Eileiter oder spezifische Krankheitsbilder wie das „PCO- Syndrom“ oder „Endometrieose“ senken nachhaltig die weibliche Fertilität.

Bei rund 50 % aller betroffenen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch liegen Störungen der männlichen Fertilität vor, die als „männliche Infertilität“ klassifiziert werden. Eine derartige Diagnose ist mit einer dauerhaft eingeschränkten Samenqualität gleichzusetzen, die durch eine verminderte Anzahl der Spermien bei gleichzeitig verringerter Mobilität gekennzeichnet ist.

Mentale Blockaden – wenn der Kopf im Wege steht

Mentale Blockaden reduzieren zudem nachweisbar die Chancen für eine Schwangerschaft. Wer anhaltend verspannt versucht schwanger zu werden, besitzt eine permanent erhöhte Konzentration an körpereigenen Stresshormonen im Blutkreislauf. Der Organismus reagiert darauf mit einer angespannten Grundhaltung, die die Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut und die Spermienanzahl herabsetzt und die Bildung von Gelbkörperhormonen negativ beeinträchtigt. Der Erfolg für eine Einnistung sinkt demnach massiv ab.

Hypnoseverfahren und Therapiemethoden optimieren die Chancen für den Erfolg künstlicher und natürlicher Befruchtung

Medizinische Studien belegen, dass professionelle Hypnose- Therapien zuverlässig körperliche und seelische Blockaden auflösen, den Organismus in eine optimal positive Grundstimmung versetzen und eine maximale Entspannung forcieren können. Israelische Forscher wiesen im Rahmen von umfassenden Studien nach, dass der Erfolg von künstlichen Befruchtungen durch Hypnoseverfahren um bis zu 20% gesteigert werden kann.

Die ausführenden Mediziner wiesen die hypnotisierten Frauen an, sich an subjektiv erfreuliche Erlebnisse aus ihrer jeweiligen Vergangenheit zu erinnern und sich diese im Zuge des Transfers ins Gedächtnis zu rufen. Unter Hypnose wurden sie darauf konditioniert den Transfervorgang des Embryos als Ankunft von langersehnten Gästen wahrzunehmen.

Positive Gedankengebäude aufbauen

Zusätzlich wurden die Patientinnen instruiert dauerhaft entspannt und optimistisch zu denken. Wurde der IVF- Transfer unter Hypnose vorgenommen, trat bei 53 % der Probandinnen eine Schwangerschaft ein. Im Gegensatz dazu betrug die Erfolgsquote bei IVF- Zyklen ohne Hypnosebehandlung lediglich 30,2 %. Laut Untersuchungen der in München ansässigen Ludwig- Maximilian- Universität erleichtern Hypnoseverfahren daher den Transfer bei einer IVF maßgeblich und reduzieren effektiv das Risiko für Kontraktionen.

Bei uneingeschränkt zeugungsfähigen Paaren erzielen Hypnosebehandlungen ebenfalls positive Effekte, die die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft signifikant erhöhen.

Hypnose schafft optimale Bedingungen für die befruchtete Eizelle und erhöht den Erfolg für eine Einnistung

Das mentale Loslassen entspannt die Gebärmutter, fördert die Durchblutung der Gebärmuttermuskulatur und stimuliert das körpereigene Immunsystem der hypnotisierten Frauen. Die optimierte Blutversorgung der Gebärmutter steigert die Chancen für eine erfolgreiche Einnistung der befruchteten Eizelle. Auf Männer wirken die Hypnosebehandlungen immunaktivierend und verbessern die Samenqualität. Nach Aussage von Medizinern versetze die therapeutische Hypnose die Patienten in einen tiefenentspannten Zustand, der die individuellen Blockaden der Hypnotisierten behandelt.

Eine therapeutische Hypnose appelliert persönlich an die Patienten und spricht sie gezielt an. Beruhigende Suggestionen und das Durchwandern innerer Bilderwelten begünstigen einen harmonisierten inneren Zustand. Dieser Effekt optimiert die Lebensumstände im „ kommenden Zuhause“ des Babys. Prinzipiell gilt; je optimaler und komfortabler die Bedingungen in der weiblichen Gebärmutter ausfallen, desto wahrscheinlicher nisten sich befruchtete Eizellen ein.

Hypnose in Kombination mit anderen Therapien

Zusätzlich zur Hypnose kann eine Kinderwunschbehandlung in Verbindung mit chinesischer Medizin und japanischer Akkupunktur durchgeführt werden. Sind keine schulmedizinische Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit zu identifizieren, begünstigen die Therapiemethoden einen ungehinderten Energiefluss im Organismus und erhöhen die Durchblutung bzw. Versorgung der Gebärmutterschleimhaut und fördern aktiv die Follikelbildung. Das Verfahren verbessert zudem die Samenqualität und unterstützt künstliche Befruchtungen. Kombiniert mit einer Hypnosetherapie können die Erfolgsaussichten für künstliche Befruchtungen erhöht werden. Fruchtbarkeitsstärkende Punkte werden im Rahmen des Verfahrens stimuliert. Bei schwangeren Frauen werden Punkte am Unterbauch ausgelassen.