Symptome wie Schlaf- Konzentrationsprobleme als Vorläufer einer sich manifestierenden Störung

Schlaf- und Konzentrationsprobleme betreffen heutzutage immer mehr Personen. Das liegt auch an der Arbeitsweise, die von den Menschen verlangt wird. Schichten, Überstunden und ein hohes Maß an Engagement sind keine Seltenheit mehr. Daraus ergeben sich im Laufe der Zeit häufig Störungen verschiedener Art. Ganz vorn mit dabei sind Probleme in den Bereichen Schlaf und Konzentration.

Sie können Anzeichen einer beginnenden psychischen Erkrankung darstellen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sich diese daraus entwickeln. Es gilt also, jegliche Frühwarnzeichen zu erkennen und ernst zu nehmen. Das allein reicht aber natürlich nicht. Es muss gehandelt werden. Doch auf welche Weise kann das geschehen?

Den Ursachen auf den Grund gehen

Betroffene sollten sich zuerst ihre Probleme bewusst machen, ohne sie zu werten. Zur Sicherheit ist es wichtig, sich vorab auch körperlich durchchecken zu lassen. Liegt die Ursache möglicherweise hierin oder/und in einem Nährstoffmangel?

Sind die Schlafprobleme langwierig und akut, könnte ein Schlaflabor helfen. Erst wenn das geklärt ist, geht es darum, den psychischen Anteil näher zu beleuchten und ihm auf den Grund zu gehen.

Was sind die Wurzeln des Problems, wo rühren sie her?

Ist es die Arbeit oder die Situation im privaten Umfeld? Möglicherweise trifft auch ein Zusammenspiel aus beiden Seiten zu? Erst wenn klar ist, woraus sich die Störungen ergeben, kann effektiv gehandelt werden.

Wurde die belastende Situation aufgedeckt, muss so gut wie möglich Abhilfe und Entlastung geschaffen werden. Ansonsten drohen psychische Störungen wie Burnout oder Depression. Je eher Betroffene auf die Frühwarnsignale hören, desto besser sind die Chancen auf Besserung.

Den belastenden Faktoren gezielt entgegenwirken

Stellt der Job eine Belastung dar, könnte ein Wechsel in eine andere Abteilung oder gar in einen anderen Berufszweig von Vorteil sein. Vielleicht reicht es aber auch erstmal, mehr Ausgleich im Privatleben zu schaffen. Ebenfalls sinnvoll sind gezielte Pausen auf der Arbeit, die mit Entspannungsübungen kombiniert werden können.

Dazu zählen progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, geführte oder stille (Atem-)Meditationen. Auch Visualisierungen können stark zur Entspannung beitragen. Wer sich gerne bewegt, kann auch auf Übungen wie Chi Gong und Thai Chi zurückgreifen.

Der Gang ins Fitnessstudio ist generell ratsam. Bei einem ohnehin geschwächten Körper kann es jedoch zusätzlichen Stress bedeuten. Hier sind die bereits genannten langsamen Sportarten vorzuziehen.
Jede Person spricht unterschiedlich auf die Varianten an.

Es gilt, herauszufinden, welche Methoden bei einem selbst am besten wirken und diese dann umzusetzen. Wer es als Zwang sieht, zu meditieren, der sollte sich nach einer anderen Möglichkeit umsehen, denn das Ziel dieser Angebote liegt in der Entspannung, nicht in zusätzlichem Stress.

Die Wirkung stellt sich zu Beginn oftmals als eher schwach heraus. Im Laufe der Zeit intensiviert sie sich aber durch regelmäßige Übung immer mehr. Wer die Einheiten täglich ausführt, findet immer leichter hinein und kann in Stresssituationen gezielt entgegenwirken.

Eine weitere Heilwirkung bietet die Natur. Sie lässt zur Besinnung kommen und sorgt dafür, dass man abschalten kann. Regelmäßige Spaziergänge wirken sich sowohl körperlich als auch seelisch sehr positiv aus.

Psychotherapie

Wer seine Probleme bemerkt und rechtzeitig entgegensteuert, hat somit gute Chancen, schnell wieder gesund zu werden. Helfen die gewählten Maßnahmen jedoch nicht, sollten weitere Therapiemöglichkeiten in Angriff genommen werden. An erster Stelle steht die Psychotherapie.

Sie analysiert gemeinsam mit dem Patienten die Ursache der Störungen und erarbeitet mit ihm geeignete Methoden, um dessen Psyche zu entlasten. Viele scheuen sich vor dem Gang zum Therapeuten. Das jedoch ist unbegründet und kann fatale Folgen haben. Oftmals ist ein fachmännischer Blick auf die Probleme nicht nur vorteilhaft, sondern absolut ratsam, damit sich eine Störung nicht manifestiert.