Psychotherapie als therapeutische Hilfestellung zur Wiedereingliederung in die Arbeitswelt

Psychotherapie ist ein wichtiger Bestandteil für Menschen, die länger aus ihrem Beruf ausgeschieden sind. Sie hilft wieder ein Bewusstsein, für das Arbeiten selbst zu bekommen. Ab sechs Wochen Krankheit kann, das umgangssprachlich genannte, „Hamburger Modell“ nach Absprache mit dem Arzt und Arbeitgeber in Anspruch genommen werden. An diesem Punkt darf der Arbeitgeber auch ablehnen. Der Wiedereingliederung gehen meist lange Krankheitsverläufe voraus.

  • – Krankheiten, die den Körper betreffen (wie zum Beispiel Krebs)
  • – Psychische Erkrankungen (wie zum Beispiel Burn Out)
  • – Unfälle

Hierbei ist auch die Arbeit selbst Teil der Therapie. Arbeitnehmer lernen wieder einem geregelten Tagesablauf nach zu gehen. Haben sie sonst lange gelegen oder in den Tag hinein gelebt. Lernen sie nun, wieder regelmäßig aufzustehen und am Arbeitsleben teilzunehmen. Die sinnvolle Beschäftigung der Arbeit hilft der Psyche, sich zu regenerieren, dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Betroffene nicht überfordert werden darf.

Der Plan zur Wiedereingliederung

Ein stetiger Motivationsaufbau muss gegeben sein. Dabei hilft ein Plan zur Wiedereingliederung. Dieser muss mit dem Arbeitgeber und Psychiater oder Psychologen abgesprochen werden. Bei der Bearbeitung des Plans müssen einige Punkte beachtet werden.

Die Motivation des Patienten muss erhalten bleiben, das heißt, er muss immer wieder kleine Erfolge erzielen. Dafür ist zu beachten, dass die Ziele nicht zu hoch angesetzt werden. Der Betroffene muss sein Selbstwertgefühl wieder aufbauen. Dabei hilft ihm sein Psychologe. Kleine Übungen im Alltag können das Bewusstsein wieder auf ihn richten und Selbstvertrauen fördern.

Überbelastung sollte vermieden werden, dies sollte mit dem Arbeitgeber gründlich besprochen werden. Da die Überbelastung zu einem weiteren Krankheitsfall führen könnte. Die Psychotherapie sollte in den Plan integriert werden. Sie ist fester Bestandteil. Dort können die Erfolge und Misserfolge besprochen werden. Damit der Plan immer zu den Bedürfnissen des Arbeitnehmers passt.

Veränderungen sollten bestmöglich genutzt werden

Die Bereitschaft zur Veränderung sollte auf beiden Seiten gegeben sein. Der Arbeitgeber muss sich den Bedürfnissen des Patienten anpassen, das heißt, er darf ihn nicht, wie zuvor, wieder in allen Bereichen einplanen. Er sollte den Inhalt in kleine Häppchen aufteilen. Um den dauerhaften Erfolg zu ermöglichen. Kollegen sollten über die Wiedereingliederung informiert sein.

Es hilft, wenn alle Beteiligten konkret wissen, welchen Bereichen sie sich widmen sollen und welche Einzelheiten zu beachten sind. Der Arbeitnehmer soll, auf lange Sicht, wieder seinen alten Posten übernehmen.

Der Betroffene selbst sollte aber auch Eigeninitiative zeigen. Das ihm Mögliche sollte er gewissenhaft ausführen. Kleine Schritte nach oben sollten angenommen und ernstgenommen werden.