Lebenshilfe und Coaching nach einer Trennung ab 40 - seelische Probleme behandeln

Das Ende einer Beziehung ist immer eine schmerzliche Erfahrung. Endet das gemeinsame Leben, überschlagen sich häufig die Gefühle. Mit der neuen Lebenssituation zurechtzukommen fällt meist schwer. Besonders Menschen ab 40, die aus einer langjährigen Beziehung kommen, fallen nach der Trennung oft in ein tiefes Loch. Die auf eine Trennung folgenden seelischen Probleme sind nicht zu unterschätzen und so ist es in vielen Fällen ratsam sich professionelle Hilfe zu holen, um aufkommende Ängste und Depressionen entgegenzuwirken.

So beeinträchtigt die Trennung das Gefühlsleben

Besonders wenn eine Trennung unerwartet kam, eine lange Beziehung endet oder der Partner der eigene Lebensmittelpunkt war, ist es schwer, das Beziehungsende zu verarbeiten. Auf die Phase der Fassungslosigkeit und Verleugnung folgen häufig Ärger Wut und Trauer im Wechsel mit Verzweiflung und Zukunftsangst.

Es ist extrem wichtig, das Beziehungsende für sich zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln, denn sonst gewinnen Verzweiflung und Ängste die Oberhand. Auch Wut oder sogar Rachegelüste können das Seelenleben vereinnahmen und kosten viel Energie, die deutlich besser genutzt werden könnte. Hinzu kommen oft auch Selbstzweifel und Selbstvorwürfe, sodass sich dauerhaft Minderwertigkeitsgefühle entwickeln können.

Dem Wechselbad der unterschiedlichen Gefühle zu entkommen fällt häufig extrem schwer, denn oft ergeben sich aus einer Trennung auch reale Probleme, die eigentlich mit voller Kraft angegangen werden müssten. Wer jedoch durch seine seelischen Probleme in ein tiefes Loch fällt, hat häufig nicht mehr den Antrieb sich den eigenen Problemen zu stellen, diese anzugehen und mit der Vergangenheit abzuschließen, um wieder positiv in die Zukunft blicken zu können.

Coaching

Die größte Problematik nach einer Trennung sind die vielfältigen Ängste, die sich entwickeln und das Leben grundlegend beeinflussen. Die oft noch zusätzlich auftretenden Depressionen sorgen dafür, dass Betroffene sich zurückziehen und dazu neigen sich von der Außenwelt abzuschotten, sodass die Ängste noch mehr Raum einnehmen können. Besonders Verlustängste bei Frauen sind eine Problematik, die oft nach Trennungen bei Frauen ab 40 auftreten. Eine entsprechende Verhaltenstherapie ist der richtige Schritt, um wieder ins eigene Leben zurückzufinden und die seelischen Probleme, die durch ein Beziehungsende entstanden, zu bewältigen.

Tipps für Betroffene

Spätestens wenn seelische Probleme überhandnehmen oder gar Schlafstörungen, körperliche Symptome oder übermäßiger Konsum von Alkohol, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln hinzukommen, ist es an der Zeit einen Termin bei jemandem zu vereinbaren, der konkrete Lebenshilfe geben kann.

Hilfreich ist es, ein Tagebuch zu führen und hier alle Gefühle und Gedanken festzuhalten, denn dies hilft Ordnung in die eigenen Gedanken zu bringen und das Gefühlschaos etwas besser zu verstehen. Zudem sollten unnötige Kontakte mit dem Ex-Partner vermieden werden. Besser ist, es sich mit Menschen zu umgeben, die eine Stütze sind und eine positive Ausstrahlung haben.

Der Kontakt zu Freunden, Bekannten und Familie sollte nicht vernachlässigt werden, denn es ist wichtig, weiterhin soziale Kontakte zu pflegen und sich auch ablenken zu lassen. Hilfreich ist es auch, den Tag zu planen. Wer sich Tagesziele setzt und dem inneren Gefühlschaos eine Tagesstruktur gegenüber stellt, kann völligen Stillstand vermeiden und hat weniger Zeit sich vollständig von seinen Gefühlen treiben zu lassen.

Wichtige Entscheidungen hingegen sollten aufgeschoben werden, denn mit negativen Gefühlen fällt es schwer, gute Entscheidungen zu treffen, da alles von den negativen Gefühlen überschattet wird.
Auch sportliche Aktivitäten sind hilfreich um Wut und Aggressionen abzubauen und zugleich um dem Körper etwas Gutes zu tun und sich selbst nicht zu vernachlässigen. Ein besonders wichtiger Schritt ist es auch die Wohnung von Dingen zu befreien, die an den Ex-Partner erinnern. Je weniger dieser im Alltag präsent ist, umso besser.

Im nächsten Schritt sollte die Wohnung nach den eigenen Wünschen gestaltet werden, sodass ein persönlicher Wohlfühlort entsteht, denn auch dies ist hilfreich, um eine Grundlage zu schaffen, um die persönlichen seelischen Probleme mit professioneller Hilfe anzugehen und wieder nach vorne zu sehen.