Krankmacher Dauerstress

Stress der auf Dauer anhält macht krank und führt dazu ineffizient zu arbeiten und am Ende der eigenen Kräfte zu sein. Vor allem in Managementpositionen fällt es oft schwer die Arbeit im Büro zu lassen und zu Hause davon Abstand zu halten. Dennoch gibt es Methoden, die einen befähigen Stress besser zu erkennen und Vermeidungsstrategien zu entwickeln.

1.Schritt: Stress erkennen

Anzeichen von Stress sind zum Beispiel, dass man keine Erholungsphasen mehr hat. Es gelingt nicht mehr abzuschalten und sich zu entspannen. Auch wenn der Schlaf zu kurz kommt und nicht erholsam ist, ist das ein Warnsignal.

Psychischer Stress wirkt sich aus, indem die Angst besteht etwas nicht schaffen zu können und über nicht genügend Ressourcen zu verfügen.

Auch Termindruck und ständiger Ärger mit Kollegen und Mitarbeitern, sowie ein nicht harmonisches Betriebsklima sind ein Anzeichen von angestautem Stress. Auch wenn die Zeit für jegliche andere oder Freizeitaktivitäten fehlt, da die Arbeit alles überwiegt, muss dringend eine Änderung erfolgen.

2.Grenzen setzen um Stress minimieren

Um Stress zu vermeiden ist es wichtig Grenzen zu setzen. Ein Mensch hat nicht die Kapazität alles alleine zu bewältigen. Daher müssen Aufgaben aufgeteilt werden und es muss delegiert werden.

Durch Absprachen und klare Arbeitsaufteilung, sowie ein gut strukturiertes Team, kann der Stress verringert werden. In der Mittagspause, sowie am Abend zu Hause das Handy ausschalten und Abstand schaffen, selbst wenn es nur darum geht E-Mails zu beantworten, kann schon einiges bewirken.

Daher sollten unbedingt feste Arbeitszeiten festgelegt werden. Alles was in dieser Zeit nicht geschafft wurde, muss bis morgen warten. Und das ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Den Zwang ständig erreichbar sein zu müssen ist für Körper und Geist extrem belastend. Daher wenn Zeit mit der Familie verbracht wird, muss die Arbeit auf Pause gestellt werden.
Auch privaten Stress mit ins Büro zu nehmen ist ein fataler Fehler. Somit muss beruflicher und privater Stress stets getrennt voneinander behandelt werden.

3.Methoden zum Stressabbau

Es gibt viele Methoden die wirksam sind um Stress abzubauen. Wichtig ist, dass man Spaß daran hat und es auch wirklich regelmäßig einsetzt.

Darunter fallen zum Beispiel:

  • Yoga
  • Meditation
  • Sport wie zum Beispiel Laufen oder Spaziergänge
  • Zeit mit der Familie oder Freunden
  • Eine Auszeit oder Urlaub
  • Geregelter Schlafrhythmus
  • Atemmeditation
  • Muskelrelaxation: durch spezielle Anspannung- und Entspannungstechniken

Ganz wichtig: Erholung steigert die Leistung. Wer also erholt ins Büro kommt, kann viel effizienter und effektiver arbeiten, als jemand der müde, erschöpft und gestresst ist.

In der Managementposition fällt es oft schwer Arbeit abzugeben und zu delegieren. Diese beiden Punkte sind aber ein wichtiger Bestandteil um die Arbeit zu erleichtern und die gesamte Verantwortung nicht alleine tragen zu müssen.

4.Arbeitsumfeld analysieren

Ein gutes Arbeitsklima wirkt sich positiv auf alle Mitarbeiter aus. Stress und ständiger Ärger ist hingegen absolut nicht förderlich.

Die betriebliche Gesundheitsförderung hat oberste Priorität. Damit ein offener und angenehmer Umgang untereinander möglich ist.

Es gibt Seminare zur Förderung des Unternehmens, das das Arbeiten als Team fördert und das Klima in der Firma optimieren kann.

5.Unterstützung durch Coaching, Familie und Freunde

Sich selbst immer daran zu halten Pausen einzulegen und nicht immer erreichbar sein zu müssen, fällt oft nicht leicht.
Dabei kann Unterstützung durch Nahestehende Personen oder durch ein professionelles Coaching sehr hilfreich sein.

Die Menschen im privaten Umfeld können daran erinnern, dass während der Zeit, die zusammen verbracht wird, die Arbeit Pause hat. Auch der Partner kann dabei helfen, dass der Schlafrhythmus wichtig ist und zum Beispiel das Handy nicht mit ins Schlafzimmer genommen wird.

Professionelle Coaches sind darauf geschult bei Stressabbau zu helfen und unterstützende Tipps und Methoden zu geben.

Stress ist schon lange kein Tabuthema mehr. Daher ist es wichtig damit offen umzugehen und sich wenn nötig Hilfe zu suchen.