Hypnosetherapie bei Autoimmunerkrankungen - Katharina Lezoch Düsseldorf 0211 869 379 65

Autoimmunkrankheiten sind Krankheiten, bei denen das Immunsystem nicht gegen fremde Erreger kämpft, sondern sich aufgrund von Fehlinformationen gegen den eigenen Körper wehrt. Das kommt sehr viel häufiger vor, als die meisten nicht betroffenen Menschen glauben und ist oft sehr unangenehm oder sogar gefährlich und leider auch schwer zu behandeln.

Es gibt viele, ganz unterschiedliche Krankheitsbilder für Autoimmunerkrankungen, bekannte Beispiele sind die Schuppenflechte (Psoriasis), die chronische Hautentzündung (Neurodermitis), die chronische Magenschleimhautentzündung (Gastritis), die Entzündung der Darmschleimhaut (Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn) die Multiple Sklerose, Rheuma-Formen oder Asthma.

Autoimmunerkrankungen und die Psyche

Im Prinzip kann jedes Organ, jede Gewebestruktur im Körper von Autoimmunerkrankungen betroffen sein. Die Ursache dieser Erkrankungen ist wissenschaftlich noch nicht umfassend erforscht. Wahrscheinlich haben sie auch nicht nur einen sondern mehrere Auslöser. Klar ist aber inzwischen, dass bei Autoimmunerkrankungen neben einer gewissen genetischen Disposition auch die Psyche eine Rolle spielt. Stress, unverarbeitete und tief im Inneren vergrabene Konflikte, seelisches Leid, andauernder körperlicher Schmerz, familiäre und berufliche Sorgen oder Existenzängste können sie auslösen oder zumindest verstärken.

Der Einfluss der Psyche

An diesem Punkt setzt die Hypnosetherapie gezielt an. Sie hat dabei zwei hauptsächliche Therapieziele, nämlich, die bestehenden Konflikte herauszuarbeiten und bewusst zu machen, nach Möglichkeit aufzulösen und gleichzeitig die Selbstheilungskräfte Betroffener zu stärken. Das klingt einfach, ist aber ein recht komplizierten Vorgang. Die Forschung ist sich heute darüber im Klaren, dass das Immunsystem in einem engen Zusammenhang mit dem Nervensystem steht, gewissermaßen mit ihm zusammen schwingt, wie eine einzige Symphonie.

Auch wenn sich viele Zusammenhänge noch nicht 100 prozentig wissenschaftlich erklären lassen, weiß man heute, dass das Immunsystem über Rezeptoren verfügt, an die die Botenstoffe des Gehirns andocken und in der anderen Richtung das Nervensystem immunologische Informationen empfängt.

Selbstheilungskräfte aktivieren

Diese inzwischen von der Medizin nicht mehr bestrittene Tatsache zeigt ganz deutlich, dass das Nervensystem das Immunsystem beeinflussen kann und daraus positive Effekte entstehen. Manchen Menschen fällt es leicht, Zugang zu ihrem Unterbewussten zu finden und auf diese Weise die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Fehlsteuerung des Immunsystems positiv zu beeinflussen. Anderen Betroffen gelingt das aber aus eigener Kraft nicht, ja meistens ist es ihnen gar nicht klar, dass irgendetwas in ihren Leben nicht stimmt und dazu führt, dass sie körperliche Krankheitssymptome entwickeln.

Diesen Menschen hilft die medizinische Hypnose in vielen Fällen. Durch sie können Betroffene sogenannte Heilbilder entwickeln und aktiv daran mitarbeiten, den Genesungsprozess zu stimulieren. Trotzdem ist klar, dass Autoimmunerkrankungen häufig sehr schwere Erkrankungen sind, die interdisziplinär und auch medikamentös behandelt werden müssen und den Betroffenen ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Mitarbeit auf allen Ebenen abverlangen. Aber die Hypnosetherapie ist eine gute Möglichkeit, Autoimmunerkrankungen positiv zu beeinflussen.