Finden Sie Ihren Lebensmut wieder – Erfolgreich Lebenskrisen meistern!

Lebenskrisen erfolgreich überwinden

Unangenehme Erfahrungen und kleine Krisen lassen sich im Laufen eines Lebens kaum vermeiden. Wenn die Probleme aber Überhand nehmen und die eigene Welt aus den Fugen zu geraten scheint, ist es für Betroffene hilfreich zu wissen, welche Hilfsangebote es gibt und wer ihnen dabei helfen kann, die Lebenskrise zu überwinden. Wer sich dem Kampf mit seinen seelischen Leiden stellt, hat gute Chancen ihn zu gewinnen und stärker denn je aus ihnen hervorzukommen.

Probleme führen zur Krise

Problembehaftete Situationen können sich leicht verschlimmern und zu einer psychischen Krise werden. Symptome wie Müdigkeit, Angstzustände, Unsicherheit und Selbstzweifel machen dem Leidtragenden dann das Leben schwer.

Bis zu einem bestimmten Punkt kann der Betroffene sein psychisches Befinden noch selbst stabilisieren. Um Phasen der Niedergeschlagenheit o ä. zu überwinden, können einfache Bewältigungsstrategien oder Denkmuster in den Alltag integriert werden. Die Regelmäßigkeit entfaltet schnell einen beruhigenden, rituellen Charakter und hilft dabei, akute Krisenmomente zu lindern.

Fokussieren

Machen Sie sich bewusst, was Ihnen gut tut. Wichtig ist, den Fokus auf die Dinge zu richten, mit denen man positive Empfindungen verknüpft. Das kann zum Beispiel gelingen, indem das Level der körperlichen Aktivität gesteigert oder ein gutes Buch gelesen wird.
Es ist aber auch möglich, gezielt nach Lösungen für die eigenen Probleme zu suchen. Wer die aktuellen Gegebenheiten auf eine sachliche Ebene herunterbricht, der findet schnell eine banale Lösung für sein Elend.

Hilfe zur Selbsthilfe

Zwischen den Maßnahmen, die man selbst in die Wege leiten kann und denen, die von außen ergriffen werden, gibt es noch den Kompromiss der Hilfe zur Selbsthilfe. Oftmals stellen Beratungsangebote eine effiziente Lebenshilfe in Krisensituationen dar. Ob online oder im direkten Gespräch, einzeln oder in der Gruppe – Experten greifen kurzfristig unterstützend ein.

Wenn die Probleme tiefer liegen

Liegen die Gründe für die Sinnkrise in der Vergangenheit begraben oder ist man nicht dazu in der Lage, sich selbst zu helfen, kann eine Psychotherapie zum Erfolg führen.
Die Psychotherapie ist eine Methode, sich mit der Vergangenheit bewusst auseinanderzusetzen, diese zu reflektieren und Verdrängungsmechanismen zu durchbrechen. Je nach Ursache, Symptom und persönlicher Zielvorstellung kommen unterschiedliche Therapiemethoden infrage.

Verschieden Therapieformen

Bei der Gestalttherapie geht es darum, die Bewusstseinsebene zu erweitern und Vermeideverhalten zu verhindern. Es sollen Ressourcen geweckt werden, die dem Betroffenen bereits innewohnen, derer er sich nur nicht bedient. Wird die psychische Krise von störenden Verhaltensweisen begleitet, kann die Verhaltenstherapie Abhilfe verschaffen. Bei dieser Therapiemethode soll bestimmtes Fehlverhalten abgelegt und alternative Handlungsmöglichkeiten erlernt werden.

Bei der Aversionstherapie und der verdeckten Sensibilisierung werden unerwünschte Verhaltensmuster mittels Kondition mit unbehaglichen Reizen in Verbindung gebracht, mit dem Ziel, dieses Verhalten künftig abzulegen.

Darüber hinaus gibt es noch die analytische- und die Gesprächstherapie, die Familien-, Paar- und Gruppentherapie oder Psychodrama u. v. m. Welche Therapieform der persönlichen Ausgangslage und den individuellen Bedürfnissen am ehesten entspricht, lässt sich in einem Vorgespräch mit dem Therapeuten erfragen.

Medikamente können die Therapie stützen

Die psychologische Betreuung kann medikamentös begleitet werden. Medikamente nehmen gezielt Einfluss auf die Botenstoffe im Gehirn. Sie verleihen dem Betroffenen mehr Antrieb und tragen dazu bei, dass Situationen des täglichen Lebens nicht so bedrohlich wahrgenommen werden. In einzelnen, besonders akuten Fallkonstellationen kann auch eine stationäre Therapie Erfolg versprechen.