Erfolg und Misserfolg - Methoden im Umgang, zur Vermeidung von Stressbelastung im Unternehmen

Der eigene Beruf ist anstrengend, aber auch vielseitig. So dürfte es den meisten bekannt sein, dass man teilweise gute oder schlechte Tage auf der Arbeit erlebt. Während manchmal alles zu funktionieren scheint und man deshalb fast schon gerne in den Tag startet, vermag es einigen so zu gehen, dass sie bereits am Vorabend ein mulmiges Gefühl haben, weil sie wissen, das am nächsten Morgen wieder der Job ruft.

Erfolg und Misserfolg im alltäglichen Berufsleben

Erfolg und Misserfolg liegen im alltäglichen Berufsleben also sehr nah beieinander. Das ist zwar weiter nicht schlimm, immerhin wird zumindest auf diese Art und Weise eine Art Abwechslung generiert, wenngleich diese jeder subjektiv wahrnimmt. Dennoch kann es dazu kommen, dass durch den ständigen Wandel von Stärken zu Schwächen beziehungsweise von guten zu schlechten Tagen ein gewisser Stress entsteht, der sich wiederum bei mangelnder Reflexion weiter aufstauen kann.

Das führt schließlich unter anderem zu ernsthafteren Erkrankungen, die im psychosomatischen Bereich anzusiedeln sind. Aus diesem Grund kann gar nicht oft genug darauf verwiesen werden, wie wichtig es doch ist, den vernünftigen und ehrlichen Umgang mit sich selbst zu erlernen, um daraufhin mit den immer wechselnden Gefühlen am Arbeitsplatz Schritt halten zu können.

Dabei wird die Mehrzahl der Menschen mit den Misserfolgen wesentlich härter zu kämpfen haben, als zum Beispiel mit den guten Tagen, an denen scheinbar alles gelingt. Doch auch dann, wenn einem der Erfolg vermeintlich auf die Stirn geschrieben ist, können etwaige Probleme auftreten. Bevor sich also damit beschäftigt werden soll, wie man Stress und Unbehagen aufgrund von Misserfolgen vermeidet, soll aufgezeigt werden, warum es wichtig ist, auch an erfolgreichen Tagen eine gewisse Selbstreflexion auszuüben.

Angst vor dem Verlust

Auch wenn es sich komisch oder gar dumm und völlig falsch anhören mag, so können manche Menschen tatsächlich eine ausgeprägte Angst ausbilden, dass die bisherige Situation nicht so gut weiter läuft wie bislang oder dass sich grundlegend etwas an der bestehenden Konstellation ändern wird.

Anstatt den Erfolg und die schönen Momente genießen zu können, dreht sich bei diesen Personen alles darum, diese Momente auch irgendwie wahren zu können. Dabei vergessen sie leider, dass zu nehmen, was sie momentan haben. Die Gedanken und die Suche nach einem Weg, all das halten zu können, arten nicht selten in Stress aus, vor allem dann, wenn keine adäquate Lösung gefunden werden konnte.

Strategien zum Umgang mit Misserfolgen

Nun aber zu dem Bereich, mit welchem viele Leute grundlegende Probleme und Schwierigkeiten haben oder verbinden. Misserfolge zeichnen sich ständig ab und zwar bei jedem. Diesen Fakt anzunehmen und keine Angst vor Fehlern, die nun mal menschlich sind, zu haben, kann eine erste Strategie zur Besserung sein.

Diese Fehler können natürlich groß und verehrend sein, was jedoch kaum der Fall einer realistischen Einschätzung entspricht. Zumeist sind es kleine Dinge, die zwar gewiss teilweise große Streitigkeiten auslösen können. Der Punkt ist aber der, dass niemand verlangt, dass alles reibungslos funktioniert. Was weiterhin ungemein zur Stressreduzierung dahingehend hilft, manchmal aber sogar schmerzhaft sein kann, ist die Konfrontation mit dem Misserfolg.

Die meisten Menschen werden natürlich froh sein, wenn sie mit Fehlern abgeschlossen haben. Sich dem eigenen Malheur aber zu stellen, ist etwas ganz anderes und kann im besten Falle gar dazu führen, dass man den gemachten Fehler, so schwer er auch sein mag, akzeptiert und als Teil seiner eigenen Persönlichkeit hinnimmt.

Wer mit den verbundenen Emotionen überhaupt nicht klarkommt, sollte unbedingt einmal die Selbstkontrolle üben. Das ist die bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und Emotionen sowie die folgende Regulierung deren. Wer lernt, sich selbst unter Kontrolle zu halten, also wer innerlich ruhig bleibt, kann diese Gelassenheit unter Umständen auch auf andere übertragen.