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  1. Hypnosetherapie bei Schlafstörungen und Albträumen

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    Schlafstörungen sind heutzutage ein sehr häufiges Problem. Unter ihnen leiden besonders Berufstätige in stressigen Situationen. Diese psychologische Belastung führt zu einer generellen Verunsicherung der Betroffenen. Durch die vielen Aufgaben in der Arbeitswelt, verlieren sie die zeitliche Orientierung mit ihren Rhythmen.

    Das Schlafen wird vernachlässigt, denn es ist zeitraubend. Noch immer ist noch so viel zu erledigen und zu viele Probleme und Sorgen sind im Kopf, so dass der Stress des Alltages mit in die Nacht getragen wird. Durch die Überanstrengung kann der Betroffene auch in der Nacht nicht abschalten.

    Stress erzeugt Schlafstörung

    Am häufigsten verbreitet sind die, durch Stress verursachten Schlafstörungen. Man bezeichnet sie in der Fachsprache auch als Insomnie. Probleme und Sorgen des Tages können zu Einschlafstörungen führen, einen erholsamen Schlaf verhindern und sogar Albträume als Folge haben. Manche Menschen träumen immer wieder von dem gleichen Traum über einen längeren Zeitabschnitt – die Gemeinsamkeit dieser Träume ist die Grausamkeit der Inhalte, das beständige Gefühl der Hilflosigkeit und der Schrecken. Das nicht zur Ruhe kommen verursacht bei dem Betroffenen Verzweiflung. Wie in einem Teufelskreis verursacht dies noch mehr Stress. Aus diesem Druck entwickelt sich die Angst vor dem Schlafen, welche zu Übermüdung und körperlicher Erschöpfung führt.

    Belastende Alltagssituationen

    Viele Menschen berichten über diese bekannten Symptome mit ihren Auswirkungen. Eine Veränderung der Lebenssituation oder stressige und ungewöhnliche Lebensbedingungen können Schlafstörungen verursachen und auslösen. Betroffene beschreiben häufig, wie sie schon als Kleinkind Einschlafstörungen hatten und nun auch als Erwachsene nur sehr schwer ein- und durchschlafen können, insbesondere nach beruflichen und privaten Belastungen und psychosozialen Veränderungen in ihrem sozialen Umfeld.

    Langanhaltende Schlafstörungen, die die seelische und körperliche Gesundheit beeinträchtigen, können dann zu chronischen Schlafstörungen führen. Bei manchen psychischen Erkrankungen sind Ein- und Durchschlafstörungen sogar das wesentliche Symptom. Durch eine gründliche Anamnese und eine gezielte Behandlung, in Form einer Hypnosetherapie, können diese Schlafstörungen behandelt werden.

    Ein Schlaftagebuch schafft Klarheit

    In der Hypnosetherapie widmet man sich den Schlafstörungen, die psychisch bedingt und nicht physischer Herkunft sind: Einschlaf- und Durchschlafstörungen, übermäßiges Schlafbedürfnis, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, sowie nächtliche Angstanfälle und Albträumen. Es muss festgelegt werden, ob bei dem Patienten eine Insomnie vorliegt.
    Hierzu werden eine ausführliche Anamnese, ein personalisiertes Schlaftagebuch sowie auch verschiedene Fragebögen eingesetzt, um ausschließen zu können, dass nicht eine organische Schlafstörung vorliegt. Diese Behandlung umfasst, nach der Diagnostikphase, mehrere Sitzungen, in denen der Grund für die Ein- und Durchschlafschwierigkeiten herausgefunden und auch der Umgang mit Sorgen und Problemen, der eigentlichen Ursache, besprochen werden.

    Hypnose lindert Symptome deutlich

    Durch die hypnotherapeutischen Elemente soll der Schlaf erleichtert und eine positive Einstellung ermöglicht werden. Eine Hypnose bietet in diesen Fällen oft rasche Symptom Linderungen oder sogar eine vollständige Heilung des Patienten. Die Hypnosetherapie kann für Menschen mit Schlafstörungen jeglicher Ausprägung ein sehr hilfreiches Instrument sein, um wieder durchschlafen zu können. Durch die tiefe Entspannung im therapeutischen Trancezustand und mit Hilfe befördernder Suggestionen wird eine Neuordnung der Mentalität erzielt, die von der Symptomlinderung bis hin zur vollständigen Genesung führen kann. Mit diesen Hypnosetechniken, die in der Hypnosetherapie angewendet werden, können Schlafstörungen behoben werden.

  2. Hypnosetherapie zur Behandlung von Burnout – Behandlungsansätze, Techniken und Therapiemethoden

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    Burnout bezeichnet eine extreme Erschöpfung im privaten oder im beruflichen Leben. Es kommt zu einer inneren Distanzierung und einer gemütsmäßigen Erschöpfung durch eine dauerhafte Überbeanspruchung. Danach folgen oft ein Leistungsabfall, sowie körperliche Beschwerden.

    Heutzutage sind fast alle sozialen Gruppen davon betroffen. Der Grund dafür kann ein Mangel an persönlicher oder berufliche Anerkennung, sowie eine pausenlose Frustration sein. Dazu gehören aber auch nicht erreichte Ziele oder übersteigerte Erwartungshaltungen an die eigene Leistung, sowie physische und zeitliche Überbelastung.

    Merkmale bei Burnout

    • Niedergeschlagenheit
    • Rückenschmerzen
    • Schuldgefühle und Versagensängste
    • körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel: Magenkrämpfe, Kopfschmerzen, Schlafstörungen
    • Niedergeschlagenheit
    • keine Kontrolle der Umwelt
    • Hilfe wird nur schwer angenommen
    • Rückzug
    • psychische und physische Antriebsschwäche und Leistungsschwächen
    • es kommt zu keiner Erholung
    • gegenüber Mitmenschen besteht eine abweisende und zynische Grundstimmung

    In den meisten Fällen kommt es zu einer seelischen persönlichen Vulnerabilität. Der Betroffene stößt an seine körperlichen, geistigen, sowie seelischen und psychosozialen Schwachstellen und Grenzen. Schlafstörungen, Angstzustände, Konzentrationsschwäche und starke Ablenkung oder Suche nach Trost sind dabei keine Seltenheit.

    Die Phasen

    • Starker Enthusiasmus
    • die Person stagniert
    • Frustration macht sich breit
    • es treten Desinteresse und Gleichgültigkeit, sowie eine starke Apathie auf
    • Burnout

    Hypnose als Hilfe bei Burnout Patienten

    Eine Hypnosetherapie kann in jedem Fall helfen und es ist unabhängig davon, welche Phase der Burn-Out Entwicklung gerade vorliegt. Die Ansätze der Hypnosetherapie sind bei Burn-Out Patienten sehr wirksam. Meist kommt es zu einer vollständigen Heilung, sowie einer kompletten Linderung der Symptome.

    Der Klient erlernt hoch effektive Techniken für die Zentrierung und für die Entspannung. Gleichzeitig sollte eine psychotherapeutische Arbeit mit der Hypnose einhergehen. So erhält der Klient zusätzlich Stabilität und Sicherheit.

    Eine sehr tiefe Entspannung wird als Heiltrance bezeichnet und es kommt dabei zur psychischen Neuordnung durch spezielle Suggestionen mit einer starken Wirksamkeit gegen Ängste und Stress. Diese Techniken gegen Stressauslöser und Angstauslöser führen zu einem dauerhaften Erfolg durch die Hypnose.

    Belastende Selbstbezüge können vom Klienten selbst korrigiert werden. Psychische Altlasten werden entsorgt und Probleme werden praktisch und profund gelöst.

    Techniken im Rahmen einer Hypnosetherapie

    Im Rahmen der Hypnosetherapie kommt es zum Einsatz diverser Techniken, um das Problem Burn-Out zu lösen. Dafür findet eine Hypnoanalyse, bzw. eine Regression statt. Oft wird auch eine Selbsthypnose zum Erlernen angeboten. Damit erhält der Proband ein effektives Mittel zur geistigen und körperlichen Entspannung und Regeneration. Auch die Systemische Hypnotherapie hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr bewährt. Eine weitere, besonders beliebte Hypnosetechnik bei Fällen von Burn-Out ist die Ich-Stärkung, bzw. die Ressourcenstärkung. Selbstverständlich kommen auch energetische Ansätze dabei nicht zu kurz.

    Bei der Hypnose ist es wichtig, dass kraftvolle Techniken für die Selbsthilfe vermittelt werden. Dies erfolgt oft durch eine Unterstützung mithilfe von Audiomaterial. Dieses Material kann individuell zusammengestellt werden. Der Proband erlernt die Selbsthypnose für die Selbsthilfe bei Bedarf.

  3. Hypnosetherapie bei Autoimmunerkrankungen

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    Autoimmunkrankheiten sind Krankheiten, bei denen das Immunsystem nicht gegen fremde Erreger kämpft, sondern sich aufgrund von Fehlinformationen gegen den eigenen Körper wehrt. Das kommt sehr viel häufiger vor, als die meisten nicht betroffenen Menschen glauben und ist oft sehr unangenehm oder sogar gefährlich und leider auch schwer zu behandeln.
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  4. Hypnose in der Dermatologie – von Neurodermitis, Allergien & Co.

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    Psychische Faktoren beeinflussen nachweisbar das Auftreten von Allergien oder allergischen Reaktionen. Demnach forcieren negative Emotionen wie Wut, Stress, Ärger und Unruhezustände die körpereigene Histaminausschüttung. Histamine sind Botenstoffe, die allergische Reaktionen befeuern.

    Steigt die Histaminkonzentration im Blut übermäßig an, provoziert dies einen Krankheitsschub bzw. eine allergische Reaktion. Allergien lösen verschiedene Hautreaktionen wie Ekzeme, Quaddeln, Rötungen und Entzündungen aus. Eine professionelle Hypnose versetzt Körper und Geist in Entspannung und leitet einen Prozess der „organismischen Umschaltung“ ein. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass der Organismus von einem aktivierten Zustand in einen effektiven Erholungszustand übergeht. Befinden sich das vegetative und autonome Nervensystem in einer Phase der Regeneration, sinkt die Konzentration der Stresshormone Adrenalin und Cortisol im Blutspiegel ab. Dies reduziert maßgeblich das Risiko für eine allergische Reaktionen und zugehörige Hauterkrankungen.

    Hypnose ist daher für breite Anwendungsgebiete im Bereich von Dermatologie und Allergologie geeignet.
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  5. Unerfüllter Kinderwunsch bei Paaren – schwanger dank Hypnosetherapie

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    Ein unerfüllter Kinderwunsch bei Paaren ist oft auf körperliche und seelische Faktoren zurückzuführen. Laut wissenschaftlicher Statistiken bleibt der Kinderwunsch jedes achten Paares unerfüllt.
    Unterschiedliche Umwelteinflüsse, eine eingeschränkte Fruchtbarkeit oder Unfruchtbarkeit von Mann und Frau sowie psychische Blockaden gelten als eindeutige Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit.
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  6. Wenn das Leben ausweglos erscheint – Soforthilfe bei psychischen Krisen

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    Seelisch total am Ende und kein Ausweg in Sicht? Sorgen überhäufen sich und es scheint alles so sinnlos, warum und wofür also noch weiter machen? Man ist doch sowieso völlig überflüssig, wen würde es interessieren, wen man plötzlich nicht mehr da wäre?

    Zu viele Probleme, keine Ideen, wo man denn anfangen soll…

    Gefangen in einer schweren Lebenskrise oder einer Depression. Wie soll es nur weitergehen? Es gibt Hilfe…

    Ein Notfall?

    Wenn die Gedanken an einem Punkt sind, an welchem solche Dinge immer wieder vorkommen, ist es höchste Zeit, sich jemandem anzuvertrauen und sich auszusprechen. Je schneller, desto besser.

    Wenn es sich tatsächlich um einen Notfall handelt, kann man aufgrund erhöhter Selbstmordgefahr sofort in stationäre Behandlung in einem Krankenhaus oder einer psychologischen Einrichtung gebracht werden. Dies sollte auch gewusst sein, wenn eine nahestehende Person unter massiven Depressionen leidet und der Verdacht besteht, jene könnte sich etwas antun.

    Verschiedene Anwendungsgebiete finden sich langfristig auch in einer ambulanten Therapie mit einem Psychotherapeuten oder Psychologen. In einem schweren Notfall, welcher sofortige und schnellstmögliche Hilfe erfordert, sollte das auf jeden Fall erwähnt sein, ansonsten können eventuell lange Wartezeiten entstehen.

    Ist der Psychologe die nächste Zeit vollkommen ausgebucht, so rät es sich, einen anderen zu konsultieren. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, die Krise könnte sich ansonsten immer weiter verschlimmern. Zugleich sollte ein Psychiater oder Neurologe aufgesucht werden, jene können auch individuelle Antidepressiva verschreiben, um das akute Leid fürs Erste ein bisschen zu lindern.

    Denn eines sollte von vorne herein klar sein: Eine Therapie braucht Zeit und Geduld. In den wenigsten Fällen ist man bereits nach 2-3 Sitzungen „geheilt“.

    Therapiemethoden

    Die Behandlung einer Depression ist immer ganz verschieden. Zunächst gilt es herauszufinden, woraus sie entstand oder aktuell noch bestärkt wird. Für Menschen, die eine schwere Depression beispielsweise aus einem Schicksalsschlag oder einer massiven Belastung heraus entwickelt haben, wird meistens eine Akuttherapie angewendet, welche sich darauf konzentriert, die aktuellen Probleme zu verarbeiten. Es werden Wege aufgezeigt, wie man besser damit umgehen kann und wie das Geschehene zu verarbeiten ist. Ein neuer, positiver Alltag wird angestrebt, bis die Lebenskrise wieder abgeklungen ist. Eine akute Therapie dauert im Schnitt zwischen 6 und 8 Wochen und kann stationär, sowie ambulant erfolgen.

    Eine Langzeittherapie eignet sich für Menschen, die immer wiederkehrende Depressionen erleiden. Je nachdem wie stark sie ausgeprägt ist und auch das Leben auf Dauer immer wieder sinnlos und traurig erscheinen lässt, kann sie über mehrere Jahre erfolgen.

    Intensive Gespräche, Psychoanalyse (dient dazu, bisher nicht verarbeitete Konflikte und Gefühle zu verarbeiten) und kognitive Verhaltenstherapien sind Hauptbestandteil bezüglich dieses Gebiets. Manchmal begleitet von medikamentöser Behandlung. Da jeder Körper individuell auf verschiedene Antidepressive reagiert, ist es wichtig, das richtige Medikament in der richtigen Dosierung zu bekommen.

    Um einer Depression entgegen zu wirken kann man auch privat einiges dafür tun, das Leid auf der Seele zu lindern. Sport und Yoga helfen zum Beispiel vielen Betroffenen sehr. Außerdem sollte man versuchen, auch wenn man das dringende Bedürfnis nach Einsamkeit verspürt, sich nicht vollständig zu isolieren. Ein schöner, abwechslungsreicher Tag mit Freunden und Familie (welche man je nach persönlichem Vertrauen auch in seine Therapie mit einbinden kann) kann beispielsweise Wunder bewirken. Es gilt, auf andere Gedanken zu kommen und auch die schönen Seiten des Lebens mal wieder zu entdecken!

  7. Wenn die Minderwertigkeitsgefühle überhand nehmen – Psychotherapie, die das Selbstwertgefühl aufbaut

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    Die Angst, sich in der Gesellschaft bloßzustellen, Fehler zu machen oder traumatische sowie prägende Traumata aus der Vergangenheit – diese und viele andere Einflussfaktoren sorgen dafür, dass wir uns schlechter darstellen, als wir eigentlich sind. Ängste sind ganz normal und gehören zum Leben dazu, doch einige Ängste bestimmen unser Leben negativ, sodass wir uns nichts mehr zutrauen. Doch es gibt hilfreiche Therapiemethoden, die dabei helfen, das Selbstwertgefühl wiederaufzubauen.

    Bevor man nun zahlreiche Methoden ausprobiert und anwendet, sollte man sich mit der eigenen Biografie auseinandersetzen. Es ist wichtig, dass man den Auslöser kennt, um seine Ängste zu überwinden und zu besiegen. Was war der Auslöser? Wer war schuld? Und warum bestimmt dieser das eigene Leben? Man nehme einen Stift und eine Schreibunterlage und beginnt Schritt für Schritt, jedes Detail aus seinem Leben auf Papier zu bringen. Nachdem man sich mit dem Auslöser beschäftigt und akzeptiert hat, dass es diesen gibt, kann man mit den therapeutischen Maßnahmen beginnen.

    Schreibe Deine Stärken auf

    Durch das Bewusstwerden Deiner Stärken erkennst Du, welches große Potenzial überhaupt in Dir steckt. Danach schreibe Deine Schwächen auf und überlege, ob es wirklich welche sind, oder sie nicht vielmehr Deine Persönlichkeit ausmachen. Natürlich ist damit nicht gemeint, dass Du deine Schwächen künftig als Erklärung für alle unangenehmen Situationen verwendest, sondern Dir klar machst, dass Deine Schwächen ein Teil von Dir sind, jeder welche hat und sich in gewissen Momenten diese auch als eine Stärke erweisen können. Man muss nur wissen, wann man seine Schwächen sinnvoll nutzt.

    Konzentriere bzw. versteife Dich nicht zu stark auf die Meinungen Deiner Mitmenschen.

    Das Gefühl, ausgelacht zu werden, sich zu blamieren, als Lästeropfer hinhalten zu müssen oder Mobbing jeglicher Art zu ertragen, ist nicht angenehm. Mache Dir klar, dass Du nicht schuld bist. Viele Personen, die andere versuchen zu erniedrigen, sind selbst in der unschönen Situation und verarbeiten dadurch ihre negativen Erfahrungen. Das, was Du machen kannst, ist ein besserer Mensch zu sein. Begib Dich nicht auf das Niveau Deiner Peiniger, sondern zeige, dass Du Dich nicht unterkriegen lässt. Im Laufe Deines Lebens eignest Du dir eine Schale an, die kein Mensch brechen kann, denn Du signalisierst, dass Du ein Mensch mit freiem Willen bist, zu Deinen Schwächen stehst und Deine Stärken nutzt, um anderen zu helfen. Deine Stärken und Schwächen machen Dich zu etwas Besonderem.

    Weitere Tipps

    Sei mutig und werde aktiv. Eigne Dir Atemtechniken an, belohne Dich, indem Du Dir eine entspannende Massage gönnst oder besuche Seminare, zum Beispiel zum Thema „Wie Stärke ich mein Selbstwertgefühl?“. Tausche Dich dort mit den anderen Besuchern aus.

    Anwendungsgebiete

    Anwenden kannst Du diese Eigentherapie im gesamten Alltag. Sei es zu Hause, in der Freizeit oder im schulischen bzw. beruflichen Kontext. Übe, indem Du die Initiative ergreifst. Unschöne Momente wird es immer wieder geben und sie lassen sich auch nur selten vermeiden. Du kannst nur lernen, mit diesen umzugehen und das Beste aus ihnen zu machen. Schäme Dich nicht, Personen aus deinem Umfeld um Hilfe zu bitten. Manche Situationen kann man nur zusammen bewältigen.

  8. Beziehungsende und am Boden zerstört – Wege aus der Krise durch Psychotherapie

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    Die Beziehung ist gescheitert und man ist am Boden zerstört. Sehr viele Menschen fallen in ein tiefes Loch, nachdem sie von ihrem Liebsten oder ihrer Liebsten verlassen worden sind, aus dem sie nicht mehr allein heraus kommen. Doch es gibt Hilfe. Mit Hilfe von Psychotherapie ist es machbar, dass man aus diesem Tiefpunkt wieder zurückfindet und ein neues, erfolgreiches Leben meistern kann.

    Wo finde ich Hilfe?

    Therapeutische Hilfe ist auf vielen Wegen zu finden. Es ist wichtig, dass man sich darauf konzentriert, einen kompetenten Experten zu finden, welcher sich mit jener Thematik auskennt. Denn jeder Psychologe hat sein spezielles Fachgebiet. Darum sollte man sich die Zeit nehmen jemanden zu finden, dem man auch wirklich vertrauen kann und wo das Gefühl der Sicherheit gegeben ist. Nur wer ganz offen über seine innersten Gefühle sprechen kann, wird sie langfristig verbessern können.

    Therapiemethoden

    Welche Therapie langfristig die Beste bei Liebeskummer ist, ist von Fall zu Fall verschieden. In der Regel erfolgt in diesem Punkt eine regelmäßige, ambulante Gesprächstherapie. Besteht Suizidgefahr, so ist mit einer vorübergehenden Unterbringung in einer Psychiatrie zu rechnen. Das ist jedoch bei Trennungsschmerz sehr selten der Fall. Den meisten Menschen reicht es, über ihre Gefühle von Verlust und Trauer regelmäßig bei einem kompetenten Psychologen in der wöchentlichen Therapiestunde zu sprechen. Mit der Zeit wird es in der Regel einfacher, der Schmerz lässt nach und ist nicht mehr so akut. Die Wunde beginnt mit der unterstützenden Therapie zu heilen. Beim einen geht’s schneller, beim anderen dauert es etwas länger.

    Anwendungsgebiete

    In einer Art Selbstanalyse wird der Psychologe herausfinden, wie man denn mit der momentanen Gefühlslage am besten umgehen kann. Wie lang war man zusammen? Wie stark war die persönliche Bindung? Welche Tatsache tut am meisten weh? Betrauert man nur das Aus von einer Beziehung oder vermisst man seine große Liebe noch so sehr, dass man es kaum mehr aushält?

    Jeder erlebt den Trennungsschmerz anders, jeder fühlt verschieden und darum gibt es kein exaktes Musterbeispiel, wie eine Psychotherapie nach Plan bei Liebeskummer und Trennungsschmerz zu verlaufen hat.

    Wichtig ist vor allem, dass der Psychologe langfristig versuchen wird, das Gefühlschaos im Kopf zu bereinigen. Sehr wahrscheinlich wird sich der Fokus darauf richten, dass man sich mit neuer Motivation wieder auf sich selbst konzentrieren wird. Man sollte sich nicht verkriechen, wieder aktiv am Leben teilnehmen, seine Familie und Freunde nicht vernachlässigen, sie könnten eine große Stütze in diesen Zeiten sein.

    Gesprächstherapien, Psychoanalysen, Verhaltenstherapien und die Reflektion seiner selbst werden einen Weg finden, wie man diese Krise besser überstehen wird und sich schon sehr bald wieder auf einen neuen Alltag freuen kann!

  9. Lebenskrise in der Partnerschaft – Wege heraus durch Psychotherapie

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    Jedem passiert es einmal, dass die Partnerschaft eine Krise erfährt. Sei es, wenn ein Kind kommt und die Zweierbeziehung zu einer Dreierbeziehung wird, sei es, wenn die Kinder heranwachsen, oder aber auch wenn die Kinder außer Haus sind. Als andere große Probleme können sich Arbeitslosigkeit eines Partners oder aber auch eine Außenbeziehung entpuppen, das Auseinanderleben der einzelnen Partner, oder aber Krankheit und Schwierigkeiten mit Geld. Wie mit dem allem umgehen? Tatsache ist, dass sich oft kleine Probleme immer weiter antürmen, bis sie sich offensichtlich durch Streit und ein unangenehmes Klima in der Partnerschaft einen dauernden Platz einräumen.

    Eines vorweg: die Schmerzen des Wandlungsprozesses wird niemand abnehmen. Aber anstatt zu Hause zu grübeln und zu verzweifeln ist es ratsam, sich professionelle Hilfe zu holen, denn – ja – es gibt Experten da draußen, die helfen können. Bevor der Streit übermächtig und die Situation immer verfahrener wird, sollte man sich also in therapeutische Hände begeben. Die Anwendungsgebiete einer Psychotherapie sind vielfältig.

    Wie einen Psychotherapeuten finden?

    Am besten ist es, bei seinen Ärzten sowie im Bekanntenkreis herumzufragen. Eine weitere Möglichkeit bietet das Internet. Es gibt Plattformen, welche die unterschiedlichen Psychotherapeuten auflisten, wodurch man sich eine eigene Meinung bilden kann. Dort wird auch angezeigt, für welche Spezialgebiete der/die Psychotherapeut/in in Frage kommt. Ein Foto ergänzt meist die Darstellung. Wichtig bei der Auswahl des Psychotherapeuten ist die Chemie zwischen Therapeut und Klient. Oftmals offerieren deshalb die Therapeuten eine gratis Erstberatung, wo man sich kennenlernen kann und über die Therapieform diskutiert, die menschliche Einstellung auslotet und die Sympathie und das Vertrauen ausgetestet. Vertrauen ist ein ganz wichtiger Faktor bei der Psychotherapie.

    Therapiemethoden

    Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man dies angeht. Zum einen kann eine Einzeltherapie in Anspruch genommen werden. Hierbei wird auf die einzelne Person Bezug genommen, und deren Probleme aufgearbeitet. Bei einem systemischen Therapieansatz wird die gesamte Struktur der Familie oder der Beziehung miteinbezogen und analysiert. Auch Beziehungen mit Freunden und/oder Arbeitswelt können eingearbeitet werden.

    Andere Therapiemethoden wären eine Gesprächstherapie mit psychoanalytischem Ansatz, oder aber Kreativ-Therapien wie Tanztherapie, Kunsttherapie und Gestalttherapie.

    Es kann also jeder der Partner eine Einzeltherapie machen, oder man entscheidet sich zu einer gemeinsamen Therapie, einer Paartherapie. Diese wird oftmals zu viert durchgeführt. Damit ist gemeint, dass auch von therapeutischer Seite, ein weibliches und ein männliches Gegenüber vertreten sind. In der Paartherapie werden gemeinsam die Probleme besprochen und Strategien erarbeitet.

    Warum hilft eine Psychotherapie?

    Durch eine Psychotherapie können Prozesse und Verhaltensweisen sichtbar gemacht werden und neues Verhalten gelernt werden. Die Probleme können ausgesprochen werden und professionelle Hilfe kann die Sorgen und Ängste in eine gute Richtung lenken, sodass Lösungen für die Zukunft erarbeitet werden. Es ist dabei nicht immer garantiert, dass die Partnerschaft diesen Veränderungsprozess übersteht, der Ausgang ist offen und ungewiss. Das sollte aber keine Angst machen. Vielmehr ist die Psychotherapie eine Einladung, sein Leben neu zu ordnen und eine Möglichkeit auch die Beziehung auf ein solides Fundament zu stellen.

  10. Beruflich erfolgreich, privat in der Lebenskrise – Hilfe durch Psychotherapie

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    Sie sind beruflich sehr gefordert und arbeiten im Erfolgsmodus? Sie powern sich im Job aus und genießen großes Ansehen? Was für die Außenwelt einfach und beschwingt aussieht, sieht im inneren des Menschen oft ganz anders aus: Viele Menschen leiden seelisch und begeben sich deshalb in eine Psychotherapie.

    Seelisch ausgebrannt – im 21. Jahrhundert Normalität?

    Willkommen im Zeitalter von Depressionen und Burnout. Karriere, der berufliche und private Status, Geld, Macht und Ansehen sind anscheinend genau die Worte, die gefragt sind. Setzt uns dieses Leben, wo wir immer nach mehr streben, nicht sehr unter Druck? Bringen uns der Leistungsdruck und alles, was wir rund um Familie noch meistern müssen, nicht oft an den Rand unsere seelischen Kräfte? Genau deshalb möchten wir Sie motivieren: Suchen Sie regelmäßig einen Psychotherapeuten auf, bevor es zu spät ist. Eine ambulante Gesprächstherapie kann auch Ihnen dabei helfen, dem Spagat im Alltag zwischen Beruf und Familie gerecht zu werden.

    Welche psychische Erkrankungen gibt es?

    Wer seine Karriere nicht auf Spiel setzen möchte, nimmt die Hilfe einer ambulanten Gesprächstherapie in Anspruch. Die Anwendungsgebiete reichen hier meist über Depressionen, Angst- und Zwangserkrankungen, Burnout, Borderline, Essstörungen bis hin zu Suchterkrankungen aller Art und vieles mehr. Psychische Krankheiten gibt es in viele Ausprägungen. Die Volkskrankheit Depression ist meist mit anderen Krankheiten eng verbunden. Bitte lassen Sie sich in verschiedenen Methoden helfen, das seelische Problem an der Wurzel zu packen.

    Wie kann Ihnen eine Psychotherapie helfen?

    In der Regel gibt es verschiedene zugelassene Therapeuten, die Ihnen zuverlässig durch eine ambulante Therapie Hilfe anbieten. Sie finden in Methoden wie Verhaltens- und Gesprächstherapie, tiefenpsychologisch, fundierte Therapie bis zur Psychoanalyse viele Methoden, die Ihnen weiterhelfen können. Wichtig ist der erste Schritt: Suchen Sie sich einen Therapeuten, der zu Ihnen passt. Es ist seine Aufgabe dabei herauszufinden, mit welchen Therapieansätzen er mit Ihnen arbeitet.

    Wie finden Sie einen guten Platz für eine Therapie?

    Der Weg, einen guten Therapeuten zu finden, ist oft nicht einfach. Viele Therapeuten sind in der Klein- und Großstadt total überfüllt. Dennoch lohnt es sich, nach der Probesitzung sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Ob Sie sich für einen zugelassenen Arzt oder einen freien Therapeuten entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass der Therapeut zu Ihnen und Ihrer Persönlichkeit passt. Meist findet die Therapiesitzung einmal in der Woche statt, bei Bedarf kann der Rhythmus der Sitzungen individuell angepasst werden. Schritt für Schritt kommen Sie so langsam aus dem Loch der seelischen Belastung, so dass Sie auch dauerhaft wieder Spaß am Leben finden.

    Sollten Sie sich outen?

    Natürlich ist es Ihre private Sache, dass Sie sich für den Weg der Psychotherapie entscheiden. Dieser Schritt geht niemanden etwas an. Andererseits ist es in der heutigen Zeit keine Schande, eine Psychotherapie zu besuchen. Gerade wenn die Seele krank ist, sollten wir uns helfen lassen. Schließlich gehen wir auch bei jedem körperlichen Leiden zu Arzt, oder? Wem Sie von Ihrer Therapie erzählen möchten, bleibt völlig Ihnen überlassen. Manchmal ist Offenheit ein guter Ratgeber, manche Arbeitgeber geht es einfach nichts an, was Sie in Ihrer Freizeit unternehmen.

    Wenn Sie seelisch leiden, scheuen Sie bitte nicht den Schritt, sich in einer ambulanten Psychotherapie helfen zu lassen.