Psychotherapie und psychologische Praxen in Düsseldorf

Inhaltsverzeichnis
  1. Therapieformen
  2. Befunde

Grundsätzlich werden in der Psychotherapie seelische und psychosomatische Probleme mit Hilfe anerkannter Verfahren behandelt. Zusätzlich findet die Psychotherapie auch Anwendung bei Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen. Dabei stehen sowohl die Heilung oder Linderung als auch die Feststellung einer Störung im Mittelpunkt der Behandlung.

Therapieformen

Es gibt eine große Anzahl von Methoden, die in der Behandlung in psychologischen Praxen eingesetzt werden. Zu den bekanntesten gehören die Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse, die Gesprächstherapie, die Familientherapie, die Hypnosetherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder auch die Gestaltungstherapie. Von den Krankenkassen bezahlt werden ausschließlich anerkannte psychotherapeutische Verfahren.

Dazu zählen die Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Verfahren und die Psychoanalyse. Es gilt zu beachten, dass ausschließlich approbierte Therapeuten bei gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden können, dies ist unbedingt im Vorfeld zu klären. Mit welchen seelischen Problemen und Krankheiten bekommt man Hilfe durch eine Psychotherapie?

Störungen der Wahrnehmung, des Verhaltens, die Verarbeitung von einschneidenden Erlebnissen, soziale Beziehungen sowie Körperfunktionen stehen im Mittelpunkt der Psychotherapie.

Dazu gehören unter anderem Depression, Essstörungen wie Bulimie, Magersucht oder Übergewicht, Suchtverhalten, Traumata, Nachsorge und Begleitung bei oder nach schweren Erkrankungen, seelisch bedingte Störungen der körperlichen Funktionen bedingt durch seelische Probleme, Ängste und Phobien, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Zwangserkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, stressbedingte Erkrankungen, Burnout und persönliche Probleme wie Mobbing, Eifersucht, Trennung oder Trauer.

Ein Psychotherapie Test kann dabei erste Anhaltspunkte geben, ob eine Psychotherapie hilfreich wäre. Im Laufe des Lebens durchlebt jeder Mensch eine individuelle Geschichte mit Krisen und Problemen. Die Familie und Freunde helfen bei der Bewältigung dieser Ereignisse, aber nicht immer reicht das auch aus.

Befunde

Wenn Alltagspflichten nicht mehr ausgeführt werden können, wenn Selbsthilfe nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, bei Selbstmordgedanken, bei Suchtverhalten, bei massiven Ängsten und Depressionen, und bei körperlichen Beschwerden, die bei schulmedizinischen Untersuchungen zu keinem Befund geführt haben, handelt es sich um Indikatoren, die zum Aufsuchen eines Psychotherapeuten raten.

Um den passenden Psychotherapeuten in der Umgebung zu finden, hilft ein Kontakt zur eigenen Krankenkasse, der Kassenärztlichen Vereinigung oder über entsprechende Foren im Internet. Wichtig ist dabei auch zu wissen, auf welchem Gebiet der gesuchte Therapeut ausgebildet sein sollte. Der Begriff „Psychotherapeut“ ist außerdem per Gesetz geschützt und bedarf einer entsprechenden Ausbildung sowie Zulassung.

Wie lange eine Therapie dauert hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst wird in der Regel eine Kurzzeittherapie mit 25 Sitzungen durchgeführt, bei Bedarf kann die Behandlung im Anschluss durch mehrere Schritte verlängert werden.